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Aktuelles

12.Juni Brelinger Berg    Team Plasmatreat

Dienstag, 8. Februar 2022

Team Plasmatreat Mallorca 312

Team Plasmatreat formiert sich für die Saison 2022 mit den „Allstars“ 

Mitte Jänner, wie üblich zu dieser Jahreszeit ist die Witterung eher bescheiden, schwelgte ich in Erinnerungen. Zu diesem Zeitpunkt erschien in der Landeszeitung der Artikel, dass die Firma Plasmatreat nach 2018 wieder ein Wohltätigkeitsteam zu Gunsten der Kinder- und Jugendhospizes Bethel in Bielefeld bilden möchte. Fahrer und Innen 😊 aus der Region Ostwestfalen waren aufgerufen sich zu bewerben. Und zu meiner großen Freude schaffte ich es aufgenommen zu werden. David Buske als Teammanager und Angela Buske als Physio und gute Seele schafften zusammen mit der Firma Plasmatreat aus Steinhagen bei Bielefeld und unermüdlichem Einsatz die Grundlagen für eine einmalige Saison. Erstes Teamtreff Anfang März mit erster gemeinsamer Ausfahrt im Regen, Trainingswochenende im Hotel Schillingshof in den Ammergauer Alpen inklusive Wintereinbruch mit Schnee, Drehtag für einen Bericht im WDR, die Tour Transalp und der Ötztaler Radmarathon – kurz zusammengefasst die Highlights eines unvergesslichen Jahres. 

 Anfang Februar 2022, zwei coronageprägte Jahre später, ploppte plötzlich eine Nachricht in unserer „alten“ Team-Whatsapp-Gruppe auf. David teilte mit, dass Plasmatreat die „Allstars“, also die Fahrer aus den Teams 2018 und 2019 Plasmatreat GmbH (team-plasmatreat.de) wieder auf der Radsportbühne sehen und dabei unterstützen möchte. Gleich waren alle Feuer und Flamme und das erste Projekt in die Runde geworfen: Mallorca312 – 312 Kilometer über das „17. deutsche Bundesland“ mit rund 5000 Höhenmetern. Nach ein paar Tagen Bedenkzeit entschloss ich mich – ja ich will! Und so werden wir (David, Nils, Matthias und ich) uns ab sofort auf dieses Ziel am 30. April vorbereiten. Dank schon im Voraus unbekannterweise an Michael, der unsere Betreuung übernehmen wird. Ich habe großen Respekt vor dieser Aufgabe, aber ich freue mich sehr darauf und vor allem, dass das Team Plasmatreat wieder „auferstanden“ ist. 

Wir werden über die Vorbereitungen berichten.

Michael Schenk, 7.2.2022

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Rovereto / Trentino / Gardasee im September 2021

Bergtrainingswoche in reizvoller Umgebung 

Autokolonnen von Urlaubern lassen auf ihrem Weg zum Gardasee das ganze Jahr über das kleine Provinzstädtchen Rovereto meist links liegen. Zum Glück für uns Radfahrer, denn dadurch bleiben die Straßen im Hinterland vom motorisierten Verkehr weitgehend verschont (also bitte nicht weitersagen!). 

6 Männer und 2 Frauen aus 4 Nationen quartierten sich in einem familiär geführten Hotel im Zentrum von Rovereto ein zum Zwecke des täglichen mehrstündigen Radfahrens, Essens, Schlafens und überregionalen Gedankenaustausches. Zwei Guides aus der italienischen Rennszene mit zahlreichen Erfolgen in den Masterkategorien forderten uns immer wieder aufs Neue mit interessanten Anstiegen unterschiedlicher Kategorien. 

Traditionellerweise dient der erste Tag am Rad dem Beschnuppern der Teilnehmer. Wobei eher nicht der Geruchssinn strapaziert wird, sondern viel mehr, um die Leistungsstärke der anderen und sich selbst einzuordnen. Das fördert den gesunden Ehrgeiz und motiviert, hin und wieder ans Limit zu gehen. Aber alles verlief in entspannter Atmosphäre nach dem Motto, wer schneller oben ist hat mehr Zeit zum Erholen. 

Für meine Formentwicklung zu den Herbstrennen hin sind solche Kraftausdauereinheiten mit gelegentlichen Positionskämpfen immens wichtig. Noch dazu in attraktiven Landschaften, die das Radtraining kurzweilig gestalten. 

Es blieb auch Zeit für    Fotos       die ich euch gerne zeigen möchte.

Peter Kmetyko, 6.10.2021

Montag, 4. Oktober 2021

EZF und PZF in Mörbisch am 2.10.2021

Das Mörbischer Eventwochenende mit seinen Rad- und Laufbewerben empfand ich schon immer sehr gelungen. Mit dem neuen Veranstalter und der geänderten Streckenführung hat das ZF m.E. zusätzlich an Qualität gewonnen und so wurde auch gleich im ersten Jahr das Rennprogramm mit den ÖMS im Paarzeitfahren erweitert. 

Der Wetterbericht hörte sich vielversprechend an: Sonnig, mild, kräftiger SO-Wind. Das Studium des Streckenprofils und das Abfahren der Strecke verrieten mir einige Tücken: 2 knackige Anstiege (einer gleich am Ortsende, der andere ca. 4km vor dem Ziel), dazwischen schnelle Abfahrten mit 90°-Kurven, Seitenwindpassagen, Bergaufschmierer und die 3km wellige Zielgerade mit schmerzhaftem Gegenwind.

Ich fühlte mich nach der Bergtrainingswoche im Trentino/Gardasee in Form, hatte nur zwischendurch Probleme mit der Kraft bei den Gegenwindstücken, aber ansonsten lief es gut, vor allem in den Anstiegen.

In der Ergebnisliste zeigte sich das Sekundenglück auf meiner Seite und bescherte mir den 3. Platz mit 1,7 Sek. vor Platz vier. 2021 belegte ich schon zum dritten Mal Platz 3 (ÖM Salzburg, Weichstetten, Mörbisch). Ich bin sehr zufrieden, zumal ich in der AK 60+ mittlerweile schon zu den Älteren zähle.

Peter Kmetyko, 4.10.2021



EZF Weichstetten am 6.9.2021 (Missgeschick und Adrenalin pur)

Das örtliche Feuerwehrfest zwang den Veranstalter zur Verkürzung der Rennstrecke und Verlegung des Startes ans Ortsende. Dafür gab´s hochprozentige lautstarke Unterstützung vom feiernden Publikum. Wie bestellt wurde mir bei der Anfahrt zum Start von der Musikkapelle ein (der?!) Marsch geblasen 😊 . 

Voll motiviert katapultierte ich mich aus dem Starthaus und stürzte mich in die bald folgende Abfahrt. Im Geschwindigkeitsrausch mit über 70km/h übersah ich einen Abbiegepfeil (obwohl ich die Strecke kannte!), war daher viel zu schnell unterwegs und bis der Streckenposten reagierte, war ich schon vorbei. Was dann folgte, war Harakiri am ZF-Rad: voller Adrenalin in die Eisen – Kehrtwende - krachend von Kette rechts weggeschalten - das Sch…..wort lautstark bedient und mit noch mehr Adrenalin (und Wut im Bauch) weiter in die richtige Richtung. Ab diesem Zeitpunkt gab´s nur mehr eines: Treten, treten und nochmals treten. Den angepeilten Stockerlplatz hatte ich abgeschrieben. Mein Mantra lautete ab nun frei nach Jens Voigts Buchtitel: MAN MUSS KÄMPFEN. 

So verflogen die 20,1 km mit den welligen 150hm bis zum Schlussanstieg, bei dem ich nochmals alles und mehr mobilisierte. Zu meiner Überraschung konnte ich den 3.Platz gerade noch mit 4 Sek. vor dem Viertplatzierten retten, was mich angesichts des starken Teilnehmerfeldes in der AK60+ besonders freute. Jens Voigt hat mit seinem „niemals aufgeben“ wieder mal recht gehabt. 

Zur Veranstaltung: Der ESV Linz präsentierte sich wie immer als sympathischer und professioneller Veranstalter. Die Startliste war mit 120 Fahrerinnen und Fahrern bald ausgebucht und die Minutenstartintervalle lassen kaum Windschattenfahren zu. Eines meiner Lieblingszeitfahren!

Peter Kmetyko, 4.10.2021

Alle Fotos vom Veranstalter

Voll fokussiert

Panik vor dem verpassten Abzweig

Getränke statt Pokale für Günter Gugler – Walter Prodinger – Peter Kmetyko


Sonntag, 20. Juni 2021

Zwei 80+ Racer beim Thermencup des RC Mödling

In der aktuellen Lizenzliste des ÖRV gibt es nur 2 über 80-jährige.

Die beiden Unverwüstlichen kenne ich gut von früheren Rennen, ua. von vielen Wienerwaldcup Veranstaltungen. Ich finde es großartig, dass die beiden immer noch so aktiv sind! Walter denkt schon an das nächste Event, die Masters Meisterschaften in Grafenbach.

Gratulation! 

1.Platz Herbert Hrdlicka (Jahrgang 1939) links, 2.Platz Walter Kovarik (Jahrgang 1938) rechts 


Freitag, 14. Mai 2021

Michael Schenk: 50 Jahre Radsport - Vatertagsrunde

1.Rennen  1971   mit 5 Jahren
 .... danke Papa R.I.P.❤, dass du mich dazu gebracht hast   

Michael Schenk, Mai 2021 



Der originale Beitrag in Strava:   https://www.strava.com/activities/5288666676

Das Fotoalbum dazu:  https://photos.app.goo.gl/ZAsxsP9duS7dtwxw8



Danke Michi für deine unzähligen tollen Beiträge über viele Jahre hinweg! 

Johann Wernhart 


Dienstag, 18. August 2020

Österreichische Zeitfahrmeisterschaften 2020

Am 15.8.2020 veranstaltete das ARBÖ Junior Cycling Team Graz im oststeirischen Großhartmannsdorf die österreichischen Zeitfahrmeisterschaften für Nachwuchs- Masters-, Amateur- und Elitefahrer. Der Nachwuchs musste 7,8 km absolvieren, alle anderen Teilnehmer 16,4 km mit 247 hm. Die fast ausschließlich im Waldgebiet verlaufende Strecke war ein Mix aus mittelsteilen Anstiegen, langgezogenen Kurven und Highspeedabfahrten.

Marianne ging gut vorbereitet in diesen Bewerb, wenngleich die eine Woche zuvor beendete Etappenfahrt in Frankreich noch etwas in den Knochen steckte. Dennoch fuhr sie ein beherztes Rennen und belegte nur 21 Sek. hinter der Topfavoritin Claudia Schlager den zweiten Platz bei den Frauen Masters, die seit 2020 nur mehr in einer Klasse gewertet werden. Dementsprechend groß war die Freude über die Silbermedaille gegen starke Konkurrenz als älteste Starterin des gesamten Frauenfeldes und gleichzeitig über den Wiener Meistertitel.

Frauen Master   Ergebnisse 

Ein Sonderlob verdienen die Organisatoren. Schön zu sehen wie ein ganzer Ort hinter einem solchen Event steht, wie alle mithelfen und trotz schwieriger Zeiten für Veranstalter versucht wird, die derzeit notwendigen Hygienemaßnahmen umzusetzen.

„Des hamma für´n Lois g´macht, der uns zum Radfahren gebracht hat“, so ein Funktionär in Erinnerung an den verstorbenen, ortsansässigen Alois Kainer, nach dem auch dieses Rennen benannt ist. Vielen Dank. Macht weiter so.

Peter Kmetyko, 18.8.2020